MŘhlenrad
 
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Wir über uns
 
Aus der M├╝hlengeschichte 1993 beteiligten wir uns zum ersten Mal am Mühlenfest des Landes Sachsen-Anhalt. Damals war die Hofstelle nicht bewohnt, die Gebäude in schlechtem baulichem Zustand. Es existierte noch kein Verein und trotzdem kamen etwa 300 Gäste.

Logo Ein Jahr darauf waren schon ca. 1000 Gäste hier; die Resonanz übertraf unsere Erwartungen. 1995 wurden wir förmlich überrannt. Wir schätzten die Gästezahl auf über zweitausend und waren mit unseren Kräften völlig am Ende. Wir mochten nicht an das nächste Mühlenfest denken. Die Wassermühle war damals nur eine ruhende Schauanlage, nichts drehte sich.
In den Wochen nach Pfingsten erhielten wir viel Lob und Zuspruch. Die Gäste waren begeistert, wünschten uns viel Erfolg und daß sich die Mühle bald drehen sollte. Fördermittel aus einem europäischen Programm für technische Denkmale wurden uns in Außicht gestellt und auch bewilligt. Jetzt mußte gehandelt werden!
So kam der Gedanke einen Verein zu gründen. Alle Bürger in Wiepke wurden zur Gründungsveranstaltung am 10. September 1995 auf den Mühlenhof eingeladen. Die Presse und Rundfunk berichteten von unseren Plänen. Und 22 Mitglieder aus Wiepke, Zichtau, Engersen, Gardelegen und Kalbe versammelten sich, diskutierten und schrieben eine Satzung, legten Ziele fest. Der Vorstand konstituierte sich und ging an die Arbeit. Nach vier Monaten war der Verein beim Amtsgericht registriert und arbeitsfähig.

Der Gründungsvorstand des Vereins ├ťber den Herbst und Winter wurde die Mühle im Bereich Radkeller und Steinboden grundhaft mit der Kraft vieler Vereinsmitglieder rekonstruiert und ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm vorbereitet. Mit Hilfe des VHS - Bildungswerkes Gardelegen sowie Umschülern aus Kalbe konnte das Wasserrrad gebaut werden. Eine Zimmerei aus Klötze baute die Wasserradwelle aus Eichenholz. Nur ein kleines defektes Teil verhinderte damals, daß am 5. Mühlentag geschrotet werden konnte.

1997 war es dann soweit: Das Wasserrrad drehte einen Mühlstein und nach über dreißig Jahren des Stillstandes roch es in der Mühle wieder nach Mehl.

Im Jahr 2002 nahmen wir bereits zum 10. Mal am Mühlentag in Sachsen-Anhalt teil. Unser Verein ist in den letzten Jahren auf über 70 Mitglieder angewachsen.

Die Reichwaldsche Wassermühle ist nicht nur zu Pfingsten ein Magnet für viele Gäste.
Dank der Unterstützung von Sponsoren und der tatkräftigen Hilfe unserer Mitglieder bieten wir jedes Jahr ein interessantes Pfingstwochenende mit viel Kultur und historischem Handwerkermarkt an. Im Mittelpunkt steht natürlich die alte Wassermühle.

Wir laden Sie ganz herzlich nach Wiepke ein.

Glück zu !

Im Namen des Vorstandes:
Friedrich-Wilhelm Gille, Friedrich Schmidt, Lisa Körtge und Henning Krüger
 
 
 
 
 
   
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